2. Nur fliegen ist schöner

23. Januar 2010 | Tags:

23.01.2010 Samstag

Es ist 4:48 Uhr als mich mein Handy aus dem Schlaf reißt. Mein Schätzchen hat mir eine SMS geschickt. Schnell beantworten, Handy ausschalten und rumdrehen sind Eins. Mir kommt’s vor als sei ich kaum eingeschlafen, da meldet sich das Teil schon wieder, 5:45 Uhr, raus aus den Federn.

Schnell Kaffee aufgesetzt, Katzenwäsche, rein in die Klamotten und zusammengepackt. Irgendwann taucht dann auch David völlig verschlafen auf und macht sich startklar. Ich schieb mir zwischendurch noch zwei Toastbrote zwischen die Zähne und schlürf den heißen Kaffee runter. Um 6:35 Uhr haben wir mein ganzes Gerödel in Davids Auto und machen uns auf den Weg zum Flughafen.
Praktischerweise stolpern wir im Parkhaus nach wenigen Metern schon über einen Gepäckrolli und brauchen das ganze Zeug nicht tragen, denn der Weg zum CheckIn erweist sich als sehr weit. Wie sich dann auf der Waage des CheckIn-Schalters rausstellen wird, sind die zwei Packrollen auch wesentlich schwerer als von mir vermutet. Insgesamt 26kg drücken die Zwei.
Unterwegs beklag ich mich über meine kalten Füße, denn ich hab nur Sandalen an. David empfiehlt mir diese noch vor dem Einchecken gegen meine Trekkingschuhe zu tauschen, denn in den Flugzeugen sei es auch immer recht frisch. Ich folge seinem Rat, denn er ist mit Flugreisen viel erfahrener als ich.
Doch ob der Rat gut war ?? An jedem Sicherheitscheck mußte ich dann die Schuhe ausziehen, damit sie durch das Röntgengerät geschickt werden konnten. Mit Sandalen wär die ganze Prozedur einfacher gewesen 😉

Aber egal, kurz nach 8 Uhr standen wir beim CheckIn und da begann auch schon das erste Problem. Ich hatte keinen Rückflug gebucht !! Das verwirrte den Computer und den dahinter stehenden Menschen auch. Er wollte deshalb Rat von seiner am Nachbarschalter wild die Computertastatur misshandelnden Kollegin. Doch die hatte überhaupt kein Ohr für ihn. Dabei dachte ich immer Frauen seien multitaskingfähig. Als ich sie dann in ihrer Arbeit unterbrach war ihr nach Kenntnis der Problematik sofort klar: ohne Rückflugticket geht Nichts.
Zum Glück reagierte ihr Kollege auf meinen Einwand – ich habe doch Transportpapiere für mein Motorrad und will Mexico auf dem Landweg verlassen (später mal ja, aber jetzt glatt gelogen) – mit dem Griff zum Telefon, ließ sich die Transportpapiere geben und verschwand. Seine Kollegin resümierte unterdessen das ich dann wenigstens eine Hotelbuchung in einem anderen Land bräuchte und fand dann noch dutzende von Gründen warum ohne Rückflug nichts geht. Im Geiste sah ich mich schon als Blinden Passagier im Bugkasten des Flugzeugs nach Cancun fliegen. Doch so schlimm sollte es nicht kommen, denn nach gut einer Viertelstunde tauchte ihr Kollege mit einer weiteren Dame im Schlepptau wieder auf.

Diese erklärte es sei alles kein Problem – langes Gesicht beim Schalter nebenan -, denn Mexico hätte die Einreisebestimmungen geändert und verlange kein Rückflugticket mehr. ich bekam die Bordingcard, meine Transportpapiere und machte mich in Davids Begleitung auf den Weg zum Abflugterminal. Fast den ganzen Weg wieder zurück, ein Stockwerk hoch und dann war da auch schon die Passkontrolle.
Ist mir schon immer ein Rätsel gewesen warum zur Ausreise der Pass vorgezeigt werden muß. Jedes Land sollte doch froh sein wenn solche Verbrecher wie ich das Land verlassen.
Doch es war schon nach halb neun und ich wollte mir keine weitere Verzögerung mehr einhandeln, deshalb von David verabschiedet, Pass ohne Diskussion vorgezeigt und ab zum Sicherheitscheck.

Ich dachte mich trifft der Schlag ! Eine riesige Menschenmasse schlängelte sich zwischen Absperrbändern Richtung Kontrollpunkte. Es ging ätzend langsam voran und ich kam mir vor wie in Rust zur Hauptsaison auf dem Weg zum Silverstar. Lang bevor ich dran kam erfolgte schon der Aufruf für die Passagiere nach Cancun. Aber irgendwann war auch diese Hürde geschafft und ich dachte schon der Weg ist frei. Aber weit gefehlt ! Auch der Eingang zu Gate 50 und 51 war durch einen SecurityCheck blockiert. Wieder eine zwar kleinere, aber genau so zäh abgefertigte Menschenmasse und es erfolgte der letzte Aufruf für die Passagiere nach Cancun.
Wärend ich in dieser Masse träge voran geschoben wurde tauchte plötzlich der Herr vom CheckIn-Schalter auf. Ich hätte bei ihm meine Hotelbuchungsbestätigung liegen lassen und er hätte sie beim Schalter von Gate 50 abgegeben rief er mir durch die Menge zu. Auch gut, so wissen die jetzt wenigstens das sich in der Menge noch ein Fluggast bemüht das Flugzeug zu erreichen.

Kein Wunder das es so langsam voran ging. Dieser Security Check war zwar auch nicht gründlicher als der Erste, aber der eingesetzte Metalldedektor war empfindlicher. So wurde der Zipper am Reißverschluß meines Geldgürtels entdeckt, ebenso wie meine Fisherman’s Friend in der Hosentasche. Das ich meine Schuhe wegen ihrer Metallhaken ebenfalls wieder ausziehen durfte hatte ich ja schon erwähnt. Alles mußte durch den Röntgenapperat. Mein Angebot einen Fishermen heraus zu nehmen und sich per Geschmacksprobe von der Harmlosigkeit zu überzeugen, wurde von den Bediensteten abgelehnt.
Immerhin verfüg ich jetzt über das geheime Wissen wie sich Sprengstoff in ein Flugzeug schmuggeln läßt. Getarnt als Fishermen kein Problem, denn das Sprengstoff in der Form von Lutschbonbons auf der Zunge einen anderen Geschmack haben dürfte wird ja nicht erkannt. Nicht nur deshalb frag ich mich was der Einsatz von Körperscannern an erhöhter Sicherheit bringt. Deshalb: NEIN zum Einsatz von Körperscannern, GEGEN den Abbau von Persönlichkeitsrechten, GEGEN Bürokraten und GEGEN sicherheitsparanoide Innenminister – auch wenn der bisher schlimmste in dieser Richtung zum Glück inzwischen ein Ex ist. (für alle die es nicht gemerkt haben, das war und ist MEINUNG)

An den Schaltern von Gate 50 kennt zwar jeder den Namen Fischer und weis auch das für mich etwas abgegeben wurde, doch wo ? Das mehrmenschliche Suchen beginnt. Irgendwann taucht eine weibliche Autoritätsperson aus dem Hintergrund auf, beendet das Chaos und gibt mir die vergessenen Papiere.
Noch ein paarmal mit Condor von Frankfurt aus in die Weltgeschichte fliegen und es wird nicht lange dauern bis der Irre daheim abgeholt und direkt in den Flieger gesetzt wird 😉

Schön wär’s, aber ich hab schon gemerkt, ein begeisterter Flieger werd ich nie.

Kaum hatte ich die Papiere verstaut und mir einen freien Sitzplatz erobert, hieß es schon wieder aufstehen. Der Transferbus zum Flugzeug stand vor der Tür.

Der Flug selbst war dann wie erwartet langweilig. Hatte auf Anfrage meiner Sitznachbarin den Platz mit ihrem Freund getauscht – fiel mir nicht schwer, denn sie war nicht so meine Kragenweite und die zwei hatten irgendwie verpennt entsprechend zu reservieren – und kam daher neben einem französischem
Ehepaar zu sitzen. Unterhalten war also nicht drin und so hab ich halt so gut es ging die 11 Stunden wegmeditiert.
Flugzeug war eine Boeing 767 mit 270 Sitzplätzen, die zu meiner Überraschung bis auf vier/fünf Plätze alle besetzt waren. Das ließ für die Ankunft in Cancun nichts Gutes erwarten.

Gedränge bei der Abfertigung

Und so war es dann auch.

Feuchtheiße Luft (29 Grad) und endlose Schlangen vor den Immigration-Schaltern. Nach mehr als einer halben Stunde bekam ich dann den Stempel in den Pass geknallt und meine Touristenkarte über den Schalter geschoben. Gültigkeitsdauer ist keine eingetragen, also geh ich mal positiv denkend von 180 Tagen aus. Immerhin ging der ganze Vorgang als ich endlich mal dran war recht zügig und die nicht unhübsche, farbige Beamtin schenkte mir ein strahlendes Lächeln als ich mich bedankte (!) und verabschiedete.

Das finden der Gepäckbänder war eine relativ leichte Aufgabe und es dauerte auch nicht lange bis ich meine beiden Packrollen runterzerren konnte. Aber dann !! Alles erinnerte an Frankfurt, nur viel heißer und Gepäckrollis waren auch keine zu finden. Endlose Schlangen – vorwiegend Nordamerikaner – vor dem Zoll. Ich zerfloß fast in meiner Motorradjacke, mit Rucksack und den zwei schweren Packrollen. Da beobachtete ich wie eine junge Zöllnerin Familien und alte Reisende, d.h. wirklich deutlich älter als ich !!, aus der Menge fischte und durch die Absperrungen durch zu einer gesonderten Abfertigungstelle mit wesentlich weniger Wartenden brachte.
Also nix wie hin zu ihr, meinen ganzen nicht vorhandenen Charme zum Einsatz gebracht und in Deutsch auf sie eingeschwätzt. Sie frug ob ich Familie hab, ich verneinte, trieb mit dem Finger eine Regenwand Schweiß von der Stirn und fiel ihr hitzekollabierend fast in die Arme. Sie lachte, ich holte meine Gepäckrollen und sie ließ mich durch. GERETTET 😉

Wieder seh ich mich nach Gepäckrollis um – nada, absolut nichts. Auch keiner von den anderen Reisenden hat so ein Ding. Brauchen sie meist auch nicht, denn sie haben in der Regel Koffer mit Rollen. Solche wünsche ich mir jetzt auch unter meine Gepäckrollen als ich sie durch die langen Gänge Richtung Ausgang wuchte.
Unterwegs stolpere ich wenigstens über eine Wechselstube, in der ich meine 50 € aus dem Geldbeutel in Pesos tausche. Der Kurs 16,10:1 reißt mich nicht vom Hocker. Nach ECB liegt der Kurs in den letzten Wochen immer so knapp über 18:1, aber meine „Hausbank“ war ja nicht in der Lage mir Pesos zu besorgen, jetzt hab ich wenigsten erstmal welche für den ersten Bedarf.

Die Jagd auf die Ankommenden ist eröffnet.

Als ich das Gebäude verlasse komm ich mir vor wie im Orient. Leute mit Schildern in der Hand schreien laut raus was drauf steht (Hotelname oder Reiseunternehmen), andere preisen im Wettstreit mit den Minibusfahrern – cheap, very cheap – ihr Taxi an und Herren mit Sackkarren in den Händen heften sch an meine Fersen und versuchen mir mein Gepäck zu entreißen.

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Die Herren des Gepäcktransports.

Jetzt wird mir klar warum nirgends Gepäckrollis rumstehen. Das Geschäft der Gepäcklogistik liegt in den Händen von Sackkarrenschiebern. Auch eine Massnahme zur Schaffung von Niedriglohnarbeitsplätzen. Diesen Tip müsste man doch glatt an die Bundesregierung weitergeben. Zur Perfektionierung des Ganzen noch jegliche Rollen und Räder an Gepäckstücken verbieten, und schon könnte jedem HartzVier-Empfänger eine zumutbare Beschäftigung aufs Auge gedrückt werden. Stimmt also doch, Reisen bildet und wir können von Anderen lernen. Noch ein bißchen deutschen Perfektionismus dazu und schon funzts. Unsere Minister, Staatssekretäre und Abgeordneten sollten viel mehr reisen oder sind die etwa noch lernresistenter als ich ? Genug der Gedankenspiele und zurück in die harte Wirklichkeit des Cancuner Flughafens.

Unbeirrt pflüge ich durch das Gewusel und dringe wieder in das Flughafengebäude ein. Bin auf der Suche nach Schließfäachern wo ich wenigstens das momentan unnötige Campinggerödel und damit wenigstens eine Gepäckrolle zwischenparken kann. Drinnen ist es auch etwas kühler. Nach diversen, natürlich sich völlig widersprechenden Auskünften wo ich Schließfächer finden könnte (am Wahrscheinlichsten im Abflugbereich hinter der Passkontrolle *grrr*), verlasse ich völlig schweissgebadet das Gebäude.

Lizenz zum Geld drucken - Fahrgastransport vom/zum Flughafen, denn normale Taxis dürfen nicht auf's Gelände.

Sofort stürzt ein Taxifahrer auf mich zu und preist seine Dienste. Schlappe 60 Dollar will er für die Fahrt zum Hotel. Der hat doch einen an der Klatsche. Ungerührt fang ich an mich aus zu ziehen.
Raus aus der Motorradjacke, T-Shirt und Unterhemd. Der Taxifahrer geht auf 30 Dollar runter. Ich öffne eine Gepäckrolle, stopfe Unterhemd und Motorradjacke rein, zieh das T-Shirt wieder an und schließ die Rolle. Während der ganzen Zeit wird auf mich eingeredet und zwischendurch will er immer mal wieder wissen was ich den bereit bin zu zahlen. 10 Dollar. Er tut als wollt ich ihn umbringen. Doch ich bleib hart, er auch. Also Abmarsch zum Busbahnhof. Es ist zum Glück nicht weit, kostet 42 Peso (ca. 3,50 Dollar), der Bus ist klimatisiert und fährt auch kurz nachdem ich reingeklettert bin ab.
Die Fahrt nach Cancun dauert doch eine ganze Weile und führt durch eine nicht gerade berauschende Landschaft. Flach, mit Buschwerk, zwischendrin immer mal wieder Gewerbebauten mit zum Teil luxuriösen Fassaden, aber der Rest …
Auch Cancun präsentiert sich im wesentlichen so. Lediglich das Buschwerk zwischen den Gebäuden fehlt.
Am Busbahnhof stürzt gleich ein Sackkarrenschieber auf mich zu. 4 Dollar will er für die nach Hotelangabe 600m Entfernung haben. Ist mir zuviel, als dreh ich ab, aber er folgt mir eine ganze Weile. Jetzt soll ich ihm so zwischen ein bis zwei Dollar geben, schlußendlich dann soviel es mir wert ist.
Während des Fußmarsches war ich dann froh über seine Hartnäckigkeit. Denn Erstens wär ich prompt in die falsche Straße abgebogen und Zweites war der Weg doch wesentlich weiter als ich dachte. Beim Hotel angekommen gab ich ihm dann 20 Pesos und er machte einen hochzufriedenen Eindruck. Ich selbst war vom Laufen in der Hitze (er hatte ein strammes Tempo vorgelegt) schon fix und fertig. Wenn ich dann noch das Gepäck geschleift hätte …. lieber nicht dran denken.
An der Rezeption traf ich auf einen uninteressiert wirkenden Mexikaner, der Angesichts des Sackkarrenschiebers nur frug ob mein Gepäck schwer sei und als ich bejahte, innerlich beschloß das in dem Fall der Gast sein Zeug halt selbst auf’s Zimmer schleifen muß.
Mir wurde der Zimmerschlüssel über den Tresen geschoben, der Gesamte noch für die gebuchten Tage zu
zahlende Betrag abgeknöpft und dann kämpfte ich mich die Treppen hoch.

Schlafplatz gibt's reichlich.

Als ich das Zimmer aufschloß, traf mich ein Schwall stickiger, heißer, muffiger Luft. Na, Prost Mahlzeit dachte ich. Aber nachdem ich die Klimaanlage in Betrieb nahm – und jetzt nach einer Nacht lüften, wurde wohl nie gemacht, denn das Fenster war kaum auf zu bekommen – wurde es deutlich besser.
Erst mal raus aus den Klamotten und ab unter die Dusche. Das warme Wasser war nicht wirklich warm, aber bei den Temperaturen ist eine kalte Dusche ja wirklich erfrischend. Dann gleich eine mail an mein Schneckle losgelassen und anschließend ein FeierabendVerdientBier. Es war jetzt ca. 17 Uhr Ortszeit und ich nach dem Bier schon hundemüde.

Aber irgendwie mußte ich mich der Zeitverschiebung ja anpassen und so gab ich der Neigung mich auf’s Ohr zu legen nicht nach, sondern unternahm bei inzwischen schon fast vollständiger Dunkelheit – geht hier verdammt schnell vom Tag in die Nacht über – noch einen Spaziergang in dem Viertel um das Hotel.

Keine zwanzig Meter vom Hotel entfernt ist ein Supermarkt und meine Neugier trieb mich rein. Ich war baff. Hinsichtlich Größe, Sortimentstiefe und Angebotsvielfalt kann er locker mit dem bei uns üblichen mithalten, in Teilbereichen sogar übertreffen.

Reichlich Auswahl für Süße.

Ein riesiges Angebot an Backwaren. Neben diversen Brotsorten und Brötchen ein jedem deutschen Bäcker die Schau stehlendes Angebot an süßen Teilchen. Von der Rosienenschnecke, über diverse Donats bis zu richtiger Süßware in Form eines großen Kühlregals mit verschiedensten, lecker und bapsüß aussehenden Torten. Eine große Torte zum Preis von etwa sechs bis sieben Euro, da könnte man schon schwach werden, aber ich blieb stark und begnügte mich mit drei kleinen Hefeteilchen.

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Da lacht das Herz der Vitaminjunkies.

Die scharfen Sachen.

Nicht minder umwerfend ist das Angebot bei Obst und Gemüse. Ein wahres Paradies für Anhänger von Unveredeltem, obwohl das Angebot von veredeltem Grünzeug und von Fisch durchaus auch beachtlich ist.
Nach der Besichtigung des Supermarktes bin ich noch durch die Gassen geschlendert.

Noch mehr Vitamine und Ballaststoffe.

Für die Freunde von Seafood .... Andie!

Gibt etliche Speiselokale hier im Umkreis und sogar eine richtige „Fressgasse“ in der sich Lokal an Lokal reiht. Vor jedem stehen ein bis mehrere „Promoter“ die jeden Passanten zum Eintritt bewegen wollen und einem auch gleich die Speisekarte unter die Nase halten. Obwohl es sehr gut roch und die manchmal abgebildeten Gerichte recht lecker aussahen, hatte ich nach den süßen Teigteilchen keinen weiteren Bedarf zur Nahrungsaufnahme.

Nicht weit weg gibt es noch eine große Plazza, an der sich reges Leben abspielte. Knutschende Päarchen auf den Bänken, Großfamilien, deren Kinder unter lautem Gejohle in der Mitte der Plazza mit Elektroautos rumfuhren, Stände mit Krimskram oder Süssigkeiten, Eisverkäufer und vieles mehr. Ein richtig südländisches Treiben. Alles sehr relaxt und angenehm.

Ca. um 3 Uhr MEZ war ich wieder im Hotel, obwohl hundemüde klopfte ich noch etwas Text in die Tasten, aber nach nicht mal einer Stunde war Schluß und ich ging in die Waagrechte.

  1. Bello. Yo no pude disfrutar de mis abuelas. A una apenas llegué a conocer y de la otra no guardo ni de lejos el recuerdo que os ha quedado a vosotras sino todo lo contrario. Asi que lo que siento es una envidia muy sana y ternura al ver cómo hablais de ellas. Habeis sido muy afortunadas.